Glossar

Über das Glossar

Aktualisierungen und Hinweise zum Glossar
Dieses Glossar befindet sich im Aufbau. Es wird immer wieder aktualisiert und erweitert. Zur Zeit hat es keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Begriffe, Erklärungen, Links, Bilder & Videos werden mit der Zeit ergänzt und erweitert. Schaut daher regelmässig vorbei...
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Letzte Aktualisierung
17.09.2016 21:33 Uhr
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A

Abhärtung
(im Aufbau, demnächst mehr) anatomisch-physiologische Reaktionen auf wiederholte mechanische Reize mit dem Ziel der Anpassung (Adaptation)
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Abhärtungsübungen
(im Aufbau, demnächst mehr)
Regelmäßige Abhärtungsübungen (an Partnern, Schlagkissen, → Holzpuppen etc.) können Hände, Unterarme, Unterschenkel oder andere Trefferzonen des Körpers gegen Treffer unempfindlicher machen.
Verschiedene Übungssysteme in den verschiedenen Stilen (Eiserne Hand-Training)

Sam Sing (Drei Schätze) im → Hung Gar
verschiedene Abhärtungsübungen im → Seven-Star Mantis Kung Fu

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Abwärmen
Abwärmen (engl.: Cool Down) ist die abschließende Phase einer Trainingseinheit. Ein qualitativ und quantitativ ausreichendes Abwärmen dient der psycho-physischen Nachbereitung der Trainingsbelastung (Umstellung des Stoffwechsels, Übergang in die Regenerationsphase...).
Arten: Abwärmen kann aktiv erfolgen (z.B. durch Auslaufen) oder passiv (Entmüdungsmassage).
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Achsengereches Training
Achsengerechtes Training erfordert die Einhaltung von Gelenkachsen zur Vermeidung von Gelenkverletzungen,
weiterführende Stichworte: → Gesundheit, → Kniegelenk, → Sportverletzungen, → Verletzungsprophylaxe
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Acht-Stellungen
Acht Stellungen (kantonesisch: Bat Bo, pinyin: Ba Bu)) sind ein Teil aus einem deutlich größeren Repertoire von Stellungen des Kung Fu. In der → Aderklauen-Kung Fu-Ausbildung bilden sie ein Stellungs-Grundprogramm, das den Anfänger an die Positionen und die Beinarbeit des Adlerklauen-Stils heranführt.
  1. Reiterstellung
  2. Bogenstellung
  3. Katzenstellung
  4. Einbeinstellung
  5. Leichte Stellung
  6. Sitzende Stellung
  7. Pressende Stellung
  8. Stehlende Stellung
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Acht-Stellungsformen
Die Formengruppe der Acht-Stellungen bezeichnet eine Stellungsform, eine Einzel-Handform und eine Partnerform aus dem EKO-Programm für die → Adlerklauen-Kung Fu-Ausbildung.

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Achter-Technik
Technik , bei der Waffen die Linie der Zahl "Acht" beschreiben, vorwiegend bei → Kurzwaffen
aufwärts Achtertechnik
abwärts Achtertechnik
bei → Doppelwaffen: parallel, hintereinander
Bsp: Säbel

weiterführende Stichwörter: → Säbel-Grundtechniken, → Doppelwaffen-Grundtechniken
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Achtzehn Atemübungen
In der → EKO wird ein System von Achtzehn Atemübungen (kantonesisch: Sab Ba Lo Hon Gung) aus dem → Sieben Stern Mantis-Kung Fu unterrichtet.
weiterführende Stichwörter: → Gesundheit, → Qi Gong, → Taiji, → Entspannung, → Regeneration, → Aufwärmen, → Abwärmen
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Adaptation
(im Aufbau, demnächst mehr)
Anpassung, Trainingslehre, Trainingsgrundsätze
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Adlerklaue
(im Aufbau, demnächst mehr)
spezielle, stiltypische Handhaltung im Adlerklauen-Kung Fu, Ziel: Greiftechniken zum Arm, zur Hand

Übersicht: Details zur Handhaltung "Adlerklaue"
VorkommenIm Adlerklauen-Kung Fu , aber auch in anderen Kung Fu-stilen, vorwiegend in nordchinesischen stilen (auch im Mantis Kung Fu)
AusführungOpposition der Finger mit Dauemn
Spannung am Ende der Oppositions-Bewegung
Besonderheiten Mehr Anwendungsmöglichkeiten als z.B. die → Mantis-Hand, → Tigerklaue
ArtenEinzelklauen:Hängende Klaue
Doppelklauen: Yin Yang Klaue
weiterführende Stichwörter: → Handhaltung, → Adlerklauen-Kung Fu, → Tigerklaue, → Mantis-Hand

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Adlerklauen-Kung Fu
Adlerklauen-Kung Fu (pinyin: Ying Zhao, kantonesisch: Ying Jow) ist ein populärer nordchinesischer Kung Fu- Stil, der aber in Europa nur selten unterrichtet wird. Sifu →Holger Heek lernt diesen Stil in Hong Kong (aus der Linie des berühmtesten Vertreters, Meister Lau Fat Mang). Durch seine Bücher ist Meister Leung Shum (New York) weltweit der bekannteste Meister dieses Stils; er ist ein Kung Fu-Onkel von Sifu → Holger Heek.
Geschichte:
Als Begründer des Stils gilt General Yue Fei (Südliche Sung Dynastie, 1103 bis 1142). Damit gehört der Adlerklauen-Stil zu den ältesten überlieferten Stilen des → Traditionellen Chinesischen Kung Fu.
Im Laufe der Geschichte gab es Einflüsse durch den Fan Tzi-Stil (kantonesisch für "Stolpernde Faust") und durch Shaolin Techniken.

Charakteristika:
Charakteristisch für den Adlerklauen-Stil sind neben den verschiedenen typischen kraftvollen Klauen- und Greiftechniken insbesondere fließende, schnappende Handbewegungen, anspruchsvolle Sprung- und Fußtechniken sowie ein elaboriertes System von Druckpunkttechniken (→ Qin Na). Der Stil besitzt eine große Palette von Hand- und Waffenformen sowie außerordentlich komplexe Partnerformen.

Inhalte:
Inhalte des Adlerklauen-Kung Fu sind u.a.:
Nordchinesische Handformen: Gung Lik Kuen, Jeet Kuen...
Adlerklauen-Handformen: Siu Min Joeng, Mui Far Kuen, Lohon Kuen...
Essenzformen:
1. Haung Kuen Sab Lo ("Gehende Faust in zehn Bahnen")
2. Fok Fu Kuen ("Den Tiger zähmende Faust")
3. Lin Kuen Ng Sab Lo ("Verbindende Faust in 50 Bahnen")
4. 108 Qin Na Techniken (Kantonesisch: Yat Ling Bat)
Partner-Handformen: Doy Min Joeng, Nim Sao Kuen, Hop Jin Kuen...
Waffen-Einzelformen: Säbel, Langstock, Schwert, Speer, Doppelsäbel, Kettenpeitsche ...
Waffen-Partnerformen: Langstock gegen Langstock, Säbel gegen Speer, Spazierstock gegen Langstock, Hand gegen Doppeldolche...

Linkliste:
EKO-Videos:Partner-Qin Na-Form Hop Jin Kuen (Harmonischer Krieg)
Anfängerformen (Mui Far Kuen, Siu Min Joeng...)
Partner-Handform Doy Min Joeng
Partner-Waffenform Spazierstock gegen Langstock
EKO-Homepage:Fotogalerie
Adlerklauen-Stil
Forum:Geschichte
Unterforum
Andere Medien:In Eastern-Filmen gibt es dem Namen nach oft Adlerklauen-Techniken, die jedoch mit den Inhalten des realen Adlerklauen-Kung Fu so gut wie nichts gemein haben.

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Adlerklauen-Kung Fu Ausbildung
In der → EKO-Ausbildungsordnung für das Adlerklauen-Kung Fu zählen
  1. die "Acht-Stellungsform" → "Bat Bo",
  2. die "Acht-Stellungs-Einzelform" → "Bat Bo Kuen" und
  3. die "Acht-Stellungs-Partnerform" → "Bat Bo Doy Da"

zu den ersten Unterrichtsinhalten.
Im Rahmen des Platzprogramms gibt es ein spezielles → Klauen-Grundprogramm sowie zahlreiche Elemente aus den verschiedenen Handformen des Stils.

An nächster Stelle in der Formen-Ausbildung stehen die ersten Bahnen der Essenzform "Haung Kuen Sab Lo" (Zehn Bahnen), danach kommt mit der Handform "Siu Min Joeng" ("Nadel in Baumwolle einwickeln") eine erste komplexere Adlerklauen-Form.

EKO-Videos zu allen vorgenannten Formen stehen kurz vor der Veröffentlichung. Sie sollen den Anfängern im Adlerklauen-Kung Fu eine gute Hilfestellung bieten.

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Affenform
(im Aufbau, demnächst mehr)
Affe oft als Tierstil nachgeahmt im Rahmen von Tierstilen, Tiertechniken
Hung Gar: Affenstock, Name der Langstock-Form "Hou Yin Guan" (kantonesisch: Affen-Langstock)
Choy Mok: Name der Handform "Hou Da Kuen" (kantonesisch: Affen-Schlag-Faustform)
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Affengott
(im Aufbau, demnächst mehr)
Sun Wu Kong

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Affenstock
(im Aufbau, demnächst mehr)
Hou Yin Guan Hung Gar-Stil Doppelkopf-Langtstock

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Agonist
Agonist ist die Bezeichnung für den arbeitenden Muskel, den Muskel, der eine gewünschte Bewegung ausführt, z.B. der M. Biceps bei der Beugung des Armes im Ellbogengelenk (Gegenbegriff: → Antagonist).
Antagonisten sind diejenigen Muskeln, die die im Verhältnis zum Agonisten entgegengesetzte Bewegung ausführen, z.B. ist der M. Triceps der Strecker des Armes im Ellbogengelenk und somit der Antagonist des M. biceps.
Synergisten unterstützen die Bewegungen des Agonisten, z.B. M. brachialis den M. biceps bei der Beugung des Armes im Ellbogengelenk.
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Ahnenkult
Archäologische Funde belegen, dass es in China seit der Shang Dynastie (16. bis 11. Jahrhundert v. Chr. ) Ahnenverehrung gibt. Zum Ahnenkult gehört ein Altar, an dem regelmäßig Opfer (z.B. Obst, Wein) dargebracht werden. In der Vorstellungswelt vieler asiatischer Völker sind die Ahnen nach ihrem Tod auf Opfergaben und Gebete ihrer Nachkommen angewiesen; diese können sich bei Befolgung der Riten Schutz und Hilfe erhoffen.

In Schulen des Traditionellen Chinesischen Kung Fu werden die Meister der vorhergehenden Generationen als Ahnen verehrt. Im Rahmen der konfuzianischen Etikette gibt es bei verschiedenen Gelegenheiten Verbeugungen vor dem Ahnenaltar.
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Akupunktur
Akupunktur ist ein Bestandteil der → Traditionellen Chinesischen Medizin (→ TCM), der bisher im Westen große Rezeption gefunden hat, bei dem → Akupunkturpunkte durch Nadelung angeregt (tonisiert) oder beruhigt (sediert) werden, um den Energiefluß zu regulieren.
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Akupunkturpunkte
Akupunkturpunkte haben bei Stimulierung besonderen Einfluß auf den Energiefluss des Körpers. Die Stimulierung erfolgt bei der →Akupunktur durch Nadelung, bei der →Moxibustion durch die Wärme des Moxa-Krautes, bei der Akupressur durch Fingerdruck.
In der Kampfkunst finden die Akupunkturpunkte Verwendung bei Druckpunkttechniken (→ Qin Na).
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Altar
Ahnenverehrung gibt es in China seit der Shang Dynastie.(16. bis 11. Jahrhundert v. Chr. ). Zum Ahnenkult gehört ein Altar, an dem regelmäßig Opfer (z.B. Obst, Wein) dargebracht werden. In der Vorstellungswelt vieler asiatischer Völker sind die Ahnen nach ihrem Tod auf Opfergaben und Gebete ihrer Nachkommen angewiesen; diese können sich bei Befolgung der Riten Schutz und Hilfe erhoffen.
In Schulen des Traditionellen Chinesischen Kung Fu werden die Meister der vorhergehenden Generationen als Ahnen verehrt. Im Rahmen der konfuzianischen Etikette gibt es bei verschiedenen Gelegenheiten Verbeugungen vor dem Ahnenaltar.
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Anfängerformen
Formen zu Beginn der Kung Fu-Ausbildung
in vielen Stilen spezielle Anfängerformen

Ambidextrie: rechtslinks Wiederholungen
wenig komplex in Bezug auf
  1. Anzahl der Techniken
  2. Auswahl der Techniken
  3. Beinarbeit/Richtungen

Übersicht: Anfängerformen in den Kung Fu-Stilen der EKO
Langfaust-Kung FuHandform Xiao Gong Li Quan (Kleine Kraftvolle Faust-Form)
Mantis-Kung FuHandfrom Yi Lou Tsa Yiu Kuen (Zweite Essenzform)
Hung Gar Kung FuHandform Mui Far Kuen (Pflaumenblüten-Faustform)
Hung Fut Kung FuHandform Sab Tsi Kuen (Kreuzrichtungs-Form)
Adlerklauen-Kung FuHandform Bat Bo Kuen (Acht-Stellungs-Handform)
Choy Mok Kung FuHandform Che Sao Kuen (Wirbelnde Hand-Faustform)
TaijiZehnerform

Übersicht: Anfängerformen in verschiedenen Ausbildungsbereichen
LangstockSiu Lok Hap Guan
Säbel 
Doppelstock 
Zweihandschwert 
Speer 
Schwert 
Doppelsäbel 
Kinder Kung FuZehner-Sequenz

weiterführende Stichworte: → Formen, → Xiao Gong Li Quan, → Sab Tsi Kuen, → Yi Lou Tsa Yiu Kuen, → Mui Far Kuen, → Bat Bo Kuen, → Che Sao Kuen, → Zehnerform, → Zehnersequenz

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Anfängerfragen
Gerade wenn man sich für Kung Fu im allgemeinen oder die Angebote der EKO im besonderen zu interessieren beginnt, gibt es eine Menge Informationsbedarf. Auch aktive EKO-Mitglieder entwickeln ständig neue Fragen; gerade deshalb gibt es das → EKO-Mitgliederforum oder dieses Lexikon.

Weiterführende Stichwörter: → FAQs, → Jing Wu-Konditionen, → Probetraining, →Probemonat

Auf der EKO-Homepage gibt es folgende Top Ten-Einsteigerfragen:
  1. Was ist Traditionelles Kung Fu?
  2. Was bringt mir Kung Fu?
  3. Kung Fu, Fitness, Gesundheit?
  4. Was sind die Trainingsinhalte?
  5. Kann jeder Kung Fu machen?
  6. Wie läuft ein erstes Probetraining bei Euch ab?
  7. Ist Kung Fu auch etwas für Frauen?
  8. Kann ich mich mit Kung Fu selbstverteidigen?
  9. Kann man sich bei Euch verletzten?
  10. Ist Kung Fu etwas für Kinder?
Auch das → EKO-Trainingsbuch beantwortet eine Menge Fragen; es enthält ein Kapitel mit diesen und weiteren Anfängerfragen.
Ein Unterforum für Anfänger gibt es hier.

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Anfängerfragen zum Forum
Das öffentliche → Kung Fu-Forum und das → EKO-Mitgliederforum sind sehr gute Gelegenheiten für Informationen, Meinungsaustausch etc.
Registrieren könnt Ihr Euch hier.
FAQs zur Forennutzung gibt es hier.
Ein Unterforum zur Forennutzung gibt es hier.
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Angeleitetes Training
Freies Training
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Anpassung
(im Aufbau, demnächst mehr)
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Antagonist
Antagonist ist die Bezeichnung für den Gegenspieler des arbeitenden Muskels (Gegenbegriff: Agonist).
Agonist ist die Bezeichnung für den arbeitenden Muskel, den Muskel, der eine gewünschte Bewegung ausführt, z.B. der M. Biceps bei der Beugung des Armes im Ellbogengelenk (Gegenbegriff: → Antagonist).
Antagonisten sind diejenigen Muskeln, die die im Verhältnis zum Agonisten entgegengesetzte Bewegung ausführen, z.B. ist der M. Triceps der Strecker des Armes im Ellbogengelenk und somit der Antagonist des M. biceps.
Synergisten unterstützen die Bewegungen des Agonisten, z.B. M. brachialis den M. biceps bei der Beugung des Armes im Ellbogengelenk.
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Anwendung
Anwendung (pinyin: Yong Fa; engl.: application) sind die in das Partnertraining transferierten Bewegungen aus Kung Fu Formen.

Ein gutes Beispiel für die Anwendung von Formenbewegungen zeigt das EKO-Video Bung Bo Kuen.

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Armbeuge-Muskulatur
(im Aufbau, demnächst mehr)
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Armmuskulatur
Armbeuge-MuskulaturArmstreck-Muskulatur
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Armstreck-Hebel
(im Aufbau, demnächst mehr)

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Armstreck-Muskulatur
(im Aufbau, demnächst mehr)
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Assistenten
EKO-Assistenten

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Assistenten-Forum
Das Asssistenten-Unterforum innerhalb des → EKO-Mitgliederforums ist für Forennutzer nicht zugänglich.
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Atemform
(im Aufbau, demnächst mehr)
Tit Shin Kuen
Techniken bei Süd-Formen oder ganze Formen
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Atemübungen
Die Verbindung von Atmung und Bewegung gibt es sowohl in der westlichen Atemtherapie als auch in östlichen Übungssysstemen (Yoga, →Taiji, → Qi Gong). In den Kampfkünsten hat sich eine unüberschaubare Vielzahl von Übungssystemen entwickelt. EKO-Schüler lernen und üben in bezug auf diesen Trainingsbereich Techniken aus den → Achtzehn Atemübungen des → Seven-Star Mantis-Kung Fu sowie Techniken aus dem → Taiji.

weiterführende Stichwörter: → Gesundheit, → Qi Gong, → Taiji, → Entspannung, → Regeneration, → Aufwärmen, → Abwärmen

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Atrophie
Atrophie ist die Bezeichnung für die Abschwächung eines Muskels. Abbau von Muskelmasse erfolgt z.B.
  • bei Ruhigstellung (Immobilisation) nach einer Verletzung,
  • im Rahmen des Alterungsprozesses,
  • bei muskulären Dysbalancen auf der Gegenseite des sich verkürzenden Muskels (→ Kontraktur).
Auch ohne hinzutretende äußere Einflussfaktoren (wie z.B. Training, Verletzung etc.) haben manche Muskeln eine Atrophieneigung (z.B. Bauchmuskeln), manche Muskeln eine Kontrakturneigung (z.B. Rückenstreckmuskel). Eine Übersicht hierzu befindet sich im EKO-Trainingsbuch.

weiterführende Stichwörter: → Dysbalance, → Muskelverletzung, → Verletzungsprophylaxe
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Aufschwung
(im Aufbau, demnächst mehr)
Fußtechniken
Ausführung: gestrecktes Bein
Bedeutung: keine eigene Technik, Mobilisation Hüftgelenk, Schnellkraft-Training

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Aufwärmen
Aufwärmen (engl.: Warm Up) steht am Beginn einer jeden Trainingseinheit und dient der psycho-physischen Vorbereitung auf die nachfolgende Trainingsbelastung.

Allgemeine Wirkungen:
  • Verbesserung der allgemeinen organischen Leistungsbereitschaft
    (bezogen auf viele Parameter des Herz-, Kreislauf-, Atmuungs- und Stoffwechslesystems),
  • Verbesserung der koordinativen Leistungsbereitschaft,
  • Verbesserung der psychischen Leistungsbereitschaft,
  • Maßnahmen zur Verletzungsprophylaxe.

Spezifische Wirkungen auf einzelne Organ- und Funktionssysteme:
Aufwärmen...
  • erhöht die Körpertemperatur,
  • steigert die Atemfrequenz, das Atemzugvolumen, die Sauerstoffverwertung,
  • verbessert Durchblutung und Versorgung der Arbeitsmuskulatur,
  • veranlasst die Ausschüttung von Hormonen des Belastungsstoffwechsels,
  • stimuliert das neuromuskuläre System,
  • steigert die Belastungsfähigkeit des Bindegewebes,
  • aktiviert die psychische Leistungsbereitschaft
  • und vieles mehr.

Phasen: Allgemeines Aufwärmen bezieht mehr als ein Drittel der gesamten Muskulatur ein, spezielles Aufwärmen orientiert sich an den sportartspezifischen Anforderungen, individuelles Aufwärmen orientiert sich an individuellen Besonderheiten und Bedürfnissen des Sportlers (Verletzungen, Verkürzungen, Dysbalancen, → Hypermobilität, → Hypomobilität).

Weiterführende Stichworte: → Fitness, → Gesundheit, → Motorik, → Salutogenese, → Sportverletzungen
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Aufwärtshaken
Der Aufwärtsschlag mit gebeugtem Arm ist einer der → Grundschläge. Schlagziele können z.B. das Kinn, der Plexus Solaris (Nervenbündel unterhalb des Brustbeins) oder die unteren Rippenbögen sein.
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Auge-Hand-Koordination
(im Aufbau, demnächst mehr)

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Ausdauertraining
(im Aufbau, demnächst mehr)

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Auslage
Der Begriff "Auslage" bezeichnet die Seitenverteilung in der → Kampfstellung. Bei einer Rechts-Auslage ist die rechte Hand → Führhand, die linke Hand → Schlaghand.
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Ausrüstung
Welche Ausrüstung braucht man für das Kung Fu-Training?
Schulkleidung besteht aus schwarzer Hose, weißem-T-Shirt, Hallenschuhen
Mehr Ausrüstung kann es bei Freikampf-Varianten geben.
Am Anfang gibt es gestellte Schutz-Ausrüstung.

Weiterführende Stichwörter: → Kung Fu-Ausrüstung, → Schutzausrüstung, EKO-Schul-Ausrüstung

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Ausbildungsordnung/Prüfungsordnung
Ausbildungsordnungen existieren in fast allen Arten des Kampfsports/der Kampfkünste. Sie regeln den systematischen Ablauf der Ausbildung mit Stufen, Inhalten, Graduierungen, Verfahren der → Prüfungen... (→ EKO-Ausbildungsordnung)
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Ausdauer
→ Kondition
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Ausfallschritt
(im Aufbau, demnächst mehr)

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Axttritt
(im Aufbau, demnächst mehr)
Fußtechnik
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B

Bahnen-Programm
Die → EKO-Ausbildungsordnung sieht Technik-Bahnen (meist mit rechts-links-Wiederholungen) als Vorbereitung für Formen vor. Die für jede Pflichtform festgelegten → Pflichtbahnen stehen im Training öfter auf dem Programm, → Nebenbahnen von → Pflichtformen sind unregelmäßiger Bestandteil der Trainingseinheiten.

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Bak Hok Kung Fu
kantonesisch für → Weißer Kranich-Kung Fu
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Balance
(im Aufbau, demnächst mehr)
1. Balance von Körper und Geist (Harmonie)
2. Gleichgewichts-Fähigkeit (Teil der Koordination)

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Balanciertes Krafttraining
Krafttraining mit Balance
Theraband-Übungen können eine gute Balance für Schlagtraining bieten.
EKO-Video: Balanced Power Training for Martial Artist
Weiterführende Stichwörter: → Dysbalance, → Rückenschule, → Verletzungsprophylaxe
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Bambuswaffen
(im Aufbau, demnächst mehr)

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Bandscheibe
Bandscheiben (lat: Discus intervertebralis) liegen zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule und dienen als "Stoßdämpfer" der Wirbelsäule. Überlastungen (auch durch falsche Bewegungen und Technik-Ausführungen im Training) können die Bandscheiben dauerhaft schädigen (bis hin zur Bandscheiben-Vorwölbung (sog. Protrusion) oder zum Bandscheiben-Vorfall (sog. Prolaps).
Bandscheiben-Belastung der Lendenwirbelsäule (LWS) bei Hohlkreuzneigung (Hyperlordose)

weiterführende Stichwörter: → Rückenschule, → Verletzungsprophylaxe, → Gesundheit, → Hohlkreuz

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Bat Bo
Acht Stellungen (kantonesisch: Bat Bo) stehen am Anfang des EKO-Programms für die → Adlerklauen-Kung Fu Ausbildung.
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Bat Bo Doy Da
Die Acht-Stellungs-Partnerform (kantonesisch: Bat Bo Doy Da) ist die letzte der Vorbereitungsformen innerhalb der → Adlerklauen-Kung Fu Ausbildung.

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Bat Bo Kuen
Die Acht-Stellungs-Handform (kantonesisch: Bat Bo Kuen) ist die erste Handform im EKO-Programm für die → Adlerklauen Kung Fu-Ausbildung.

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Bauchmuskeln
(im Aufbau, demnächst mehr)
Stabilität vorderer unterer Rumpf, Stabilität LWS (Lenden-Wirbelsäule)
  • gerade
  • schräg
  • quer
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Bauchmuskel-Training
(im Aufbau, demnächst mehr)

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Bedingtes Sparring
Der Begriff "Bedingtes Sparring" bezeichnet verschiedene Freikampfmodi innerhalb des Trainings, bei denen die Partner mit geringerer Geschwindigkeit, Technikhärte etc. verschiedene Aufgabenstellungen eintrainieren sollen. Gegenbegriff ist das → freie Sparring ohne Begrenzungen innerhalb des Trainings oder im Wettkampf.
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Beijing
(im Aufbau, demnächst mehr)
Peking, Olympiade 2008, Hauptstadt
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Bein-Muskulatur
(im Aufbau, demnächst mehr)
für Stellungen, Fußtechniken, Beinarbeit
→ Oberschenkel-Muskulatur, → Unterschenkel-Muskulatur
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Betrunkene Techniken
(im Aufbau, demnächst mehr)
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Beweglichkeit
Beweglichkeit ist eine der motorischen Grundfähigkeiten. Fast alle Arten des Kampfsports/der Kampfkünste trainieren und fördern den Bewegungsapparat in umfassender Weise, weshalb auch die Beweglichkeit fast aller Gelenke in das Trainingsprogramm hineingehört.

Als physiologisches Bewegungsausmaß sind allen Gelenken Normwerte zugewiesen.
Bei → Hypermobilität (Überbeweglichkeit) liegt eine signifikante Abweichung des physiologischen Bewegungsausmaßes nach oben vor. Bei → Hypomobilität (Unterbeweglichkeit, Steifigkeit) liegt das Bewegungsausmaß deutlich unterhalb der Normwerte.

Ein gutes und ausgewogenes Beweglichkeits-Training sollte vorhandene Hypermobilitäten und Hypomobilitäten ausgleichen.

Die meisten Arten den Kampfsports/der Kampfkünste erfordern für → Fußtechniken und → Stellungen
als sportartspezifische Besonderheit größere Beweglichkeit in den Hüftgelenken.

Weiterführende Stichworte: → Aufwärmen, → Dehntechniken, → Dehnübungen, → Fitness, → Gesundheit, → Motorik, → Hypermobilität, → Hypomobilität, → Verletzungsprophylaxe
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Bewegungsapparat
Der Begriff "Bewegungsapparat" ist ein anatomischer Sammelbegriff für Knochen, Bänder, Gelenke und Muskeln. Zum passiven Bewegungsapparat gehören Knochen, Bänder und Gelenke, Skelettmuskeln bilden den aktiven Bewegungsapparat.
Der Bewegungsapparat ist das Organsystem, das durch körperliches Training besonders belastet und trainiert wird. Sportverletzungen fallen zum übergroßen Anteil in den Bereich des Bewegungsapparates.
Andererseits ist ein ausgewogenes Bewegungsprogramm der beste Weg, Gesundheitsförderung für den Bewegungsapparat und den ganzen Körper zu erreichen. Kampfsport /Kampfkunst kann dies mit seinen vielfältigen Bewegungsangeboten sehr gut leisten.

Bewegungsmangel ist die wesentliche Ursache für die meisten der Krankheiten und Beschwerden, die als Zivilisationskrankheiten auf dem Vormarsch sind.

Übersicht: Bewegung und Bewegungsapparat
1. KnochenBewegung fördert Knochendichte, Stabilität etc.
2. MuskelnBewegung fördert Durchblutung, Kraft, neuromuskuläre Koordination etc.
3. BänderBewegung stärkt den Kapsel-Band-Apparat.
4. GelenkeBewegung erhält Bewegungsausmaß, fördert Gelenkstabilität etc.

Weiterführende Stichwörter: → Gesundheit, → Verletzungen, → Sportverletzungen, → Verletzungsprophylaxe, → Salutogenese, → Gelenkstabilisation

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Blocktechnik
(im Aufbau, demnächst mehr)
Verteidigungsrepertoire
Bewegungsrichtung: nach innen, nach außen
an den Armen des Gegners: Innenseite, Außenseite
auch enthalten im Standard EKO-Kampftechnik-Programm
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Bodenkampf
Bodenkampf ist die Bezeichnung für eine Kampfsituation in der sich einer oder beide Kämpfer am Boden befinden. Der Gegenbegriff dazu ist → "Standkampf".
Viele Arten des Kampfsports/der Kampfkünste sind reiner Standkampf, z.B. → Boxen, Kickboxen, Thaiboxen. Wenn einer der Kämpfer zu Boden geht, wird der Kampf unterbrochen.
Einige Arten des Kampfsports/der Kampfkunst beinhalten sowohl Standkampf als auch Bodenkampf, z.B. Judo, Ringen oder das chinesische → Sanda.

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Bodenkampf light
"Bodenkampf light" ist eine Bezeichnung innerhalb der EKO für Bodenkampf mit stark verkleinertem Technikrepertoire.
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Bodhidharma
Bodhidharma ist der Name des legendären Begründers des chinesischen Chan-Buddhismus. In den ersten Jahrhunderten nach der Zeitenwende wanderten zahlreiche buddhistische Mönche von Indien nach China ein und brachten die buddhistische Lehre mit.
Der Legende zufolge entwickelte Bodhidharma im 6. Jahrhundert n. Chr. die → Achtzehn Atemübungen des Buddha, die eine Stufe in der Entwicklung der chinesischen Kampfkünste darstellen.

weiterführende Stichwörter: → Buddhismus, → Achtzehn Atemübungen, → Atemübungen, → Qi Gong, → Gesundheit, → Entspannung
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Bogenstellung
Die Bogenstellung (kantonesisch: Dang San Bo, Ji Ng Ma, pinyin: Gong Bu) ist eine der grundlegenden → Stellungen in fast allen Stilen des → TCK. Die Bogenstellung ist eine lange Stellung, das vordere Bein ist gebeugt, das hintere Bein ist gestreckt, das Becken ist eingedreht.

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Boxen
Der Begriff "Boxen" für die ursprünglich in England begründete Form des Faust-Zweikampfes ist auch für andere Kampfsysteme gebräuchlich (Kickboxen, Thaiboxen etc.).

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Boxer
Der Begriff Boxer ist auch ohne Zusammenhang mit dem Boxeraufstand eine mögliche Bezeichnung für Ausübende der Chinesischen Kampfkünste.
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Boxer-Aufstand
Unter dem Begriff "Boxer-Aufstand" ist ein Aufstand chinesischer Kämpfer im Jahr 1900 gegen die imperialistischen Mächte eingegangen.
Gegner waren die aus der Weißer Lotus-Sekte (pinyin: Bai Lian Jian) hervorgegangene Bewegung gegen imperialistische Mächte in China (zunächst: Yi He Quan, in Rechtschaffenheit vereinigte Faustkämpfer, später: Yi He Tuan).
Unrühmliche deutsche Beteiligung ist in Form der sog. Hunnenrede des deutschen Kaisers Wilhelm II. In die Geschichte eingegangen.
"Ihr sollt fechten gegen eine gut bewaffnete Macht, aber Ihr sollt auch rächen, nicht nur den Tod des Gesandten, sondern auch vieler Deutscher und Europäer. Kommt Ihr vor den Feind, so wird er geschlagen, Pardon wird nicht gegeben; Gefangene nicht gemacht. Wer Euch in die Hände fällt, sei in Eurer Hand. Wie vor tausend Jahren die Hunnen unter ihrem König Etzel sich einen Namen gemacht, der sie noch jetzt in der Überlieferung gewaltig erscheinen läßt, so möge der Name Deutschland in China in einer solchen Weise bestätigt werden, daß niemals wieder ein Chinese es wagt, etwa einen Deutschen auch nur scheel anzusehen."

Kaiser Wilhelm II, 27.Juli 1900 in Bremerhaven
bei der Verabschiedung des deutschen Expeditionskorps zur
Niederschlagung des Boxeraufstandes
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Boxsack
Sandsack

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Bruce Lee
Lee, Bruce
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Brustwirbelsäule
(im Aufbau, demnächst mehr)
Rumpfstabilität, 12 Wirbelkörper Rundrücken, Kyphose physiologisch thorakal
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Buchempfehlungen
Wenn sich erstes Interesse für den Bereich Kampfsport/Kampfkunst zu entwickeln beginnt, stellt sich die Frage, welche Medien und Informationsquellen die ersten Fragen prägnant beantworten können. Bewegte Bilder können viele Fragen zu Bewegungen, Techniken, Erscheinungsbild von Stilen etc. sehr gut klären, weshalb es hier im Lexikon auch viele Videolinks gibt..

Aber auch im Zeitalter des Internets und der Videoportale ist die Schriftform eine weiterhin unersetzliche Informationsquelle. Im Bereich der Literatur steht der interessierte Laie einer erdrückenden Masse von Büchern gegenüber, die sich fast ausschließlich nicht an den Einsteiger wendet.
Einführende Bücher für Kung Fu sind sowohl in deutsch als auch in englisch bis heute ein Desiderat.

Die folgende Übersicht trägt einige emfpehlenswerte Bücher zusammen, die in verschiedenen Themenbereichen einen guten Einstieg geben können:

Buchempfehlungen für den umfassend interessierten Kampfkünstler:
Kung Fu in deutschkeine Empfehlung möglich
Kung Fu in englischkeine Empfehlung möglich
Sonstige Kung Fu-StileHallander, Jane: "Complete Guide to Kung Fu Fighting Styles"
(schwer erhältlich)
Buchempfehlungen zu einzelnen Kung Fu-Stilen gibt es unter dem jeweiligen Stichwort.
Kung Fu Geschichte
  • Filipiak, Kai: "Die chinesische Kampfkunst – Spiegel und Element traditioneller chinesischer Kultur"
  • Kennedy, Brian/Guo, Elizabeth: "Jing Wu – The school that transformed Kung Fu"
  • Kennedy, Brian/Guo, Elizabeth: "Chinese Martial Arts Training Manuals"
Kung Fu für Kinderkeine Empfehlung
Kung Fu WaffenYang, Jwing Ming: "Ancient Chinese Weapons"
Qin Na
  • Yang, Jwing Ming: "Comprehensive Applications of Shaolin Qin Na"
  • Zhao, Da Yuan: "Practical Chin Na"
Kampfkunst allgemein
  • Lind, Werner: "Das Lexikon der Kampfkünste"
  • Hsu, Adam: "The Sword Polisher ´s Record"
Kampfsport allgemein
  • Reid, Howard/Croucher, Michael: "Der Weg des Kriegers"
  • (Mitchel, David: "Lust auf asiatischen Kampfsport")
Kampfsport speziellZaar, Peter: "Kickboxen, von den Grundlagen bis zum Hochleistungstraining"
Kampftechniken
  • Braun, Christian: "Grappling – Effektive Bodentechniken"
  • ders.: "Freefight – Kampf ohne Regeln"
  • Ambach, Christian/Werner, Matthias: "Freefight – Training, Technik, Wettkampf"
Selbstverteidigungkeine Emfpehlung
Sportanatomie
  • Gehrke, Thorsten: "Sportanatomie"
  • Tittel, Kurt: "Beschreibende und funktionelle Anatomie des Menschen"
Sportwissenschaften, Trainingslehre
  • Weineck, Jürgen: "Optimales Training"
  • Albrecht, Karin et al.: "Stretching, Das Expertenhandbuch"
Fitness, Gesundheitkeine Empfehlung
Taiji/Qi Gong
  • Loewenthal, Wolfe: "Es gibt keine Geheimnisse"
  • Silberstorff, Jan: "Chen – Lebendiges Taijiquan im klassischen Stil"
  • Lind, Gabi: "Qigong für alle Kampfkünste"
Chinesische GeschichteKeine Empfehlung
Chinesische Philosophie
  • Wilhelm, Richard: "Gespräche (Lun Yü)"
  • ders.: "Dschuang Dsi , Das wahre Buch vom südlichen Blütenland"
  • ders.: "I Ging: Das Buch der Wandlungen"
  • ders.: "Tao Te King – Das Buch vom Sinn und Leben"
  • Tsu, Sun: "Die Kunst des Krieges"
  • Hoff, Benjamin: "Tao Te Puh"
  • Loewenthal, Wolfe: "Es gibt keine Geheimnisse"
  • Eugen Herriegel: "Zen in der Kunst des Bogenschießens"
Traditionelle Chinesische Medizin
  • Kaptchuk, Ted: "Das große Buch der Chinesischen Medizin"
  • Beinfeld, Harriet/Korngold, Efrem: "Traditionelle Chinesische Medizin und Westliche Medizin – Eine Zusammenführung"
Sonstige Empfehlungen in deutsch
  • Chan, Jackie/Yang, Jeff: "Ein Leben voller Action"
  • Lind, Werner: "Budo – Der geistige Weg der Kampfkünste"
  • Moser, Leo: "Eastern-Lexikon"
  • Salzman, Mark: "Eisen und Seide"
  • Wanders, Sibylle: "Bewegung macht klug – Bewegungsspiele für die Entwicklungsförderung Ihres Kindes"
  • Hollmann, Wildor: "Gesund und leistungsfähig bis ins hohe Alter"
  • Yoshikawa, Eiji: "Musashi"
  • Schmidt, Helmut: "Nachbar China"
  • Musashi, Miyamoto: "Das Buch der Fünf Ringe"
Sonstige Empfehlungen in englisch
  • Lee, Bruce/Little, John: "The Tao of Gung Fu"
  • Young, Mike: "Martial Arts Home Training: The Complete Guide to the Construction and Use of Home Training Equipment"
  • Kent, Chris: "Jeet Kune Do, From A to Z"

Top Ten-Liste "Bücher":
  1. Eugen Herriegel: "Zen in der Kunst des Bogenschießens"
  2. Hoff, Benjamin: "Tao Te Puh"
  3. Salzman, Mark: "Eisen und Seide"
  4. Hallander, Jane: "Complete Guide to Kung Fu Fighting Styles"
  5. Filipiak, Kai: "Die chinesische Kampfkunst – Spiegel und Element traditioneller chinesischer Kultur"
  6. Kennedy, Brian/Guo, Elizabeth: "Chinese Martial Arts Training Manuals"
  7. Hsu, Adam: "The Sword Polisher ´s Record"
  8. Chan, Jackie/Yang, Jeff: "Ein Leben voller Action"
  9. Wilhelm, Richard: "Gespräche (Lun Yü)"
  10. Kennedy, Brian/Guo, Elizabeth: "Jing Wu – The school that transformed Kung Fu"

Weitere Tipps:
Alle genannten Bücher (und sehr viel mehr) gibt es in der umfangreichen Präsenz-Bibliothek der → Jing Wu-Schule Köln zur Ansicht.
Auch im EKO-Shop gibt es diese und zahlreiche andere Bücher.
Ganz unbescheiden sei an dieser Stelle ein Hinweis auf → EKO-Bücher erlaubt.
Buchempfehlungen zu einzelnen Kung Fu-Stilen gibt es unter dem jeweiligen Stichwort.
Die Literaturverzeichnisse der EKO-Bücher sind umfangreicher, dort finden sich weitergehende Literaturempfehlungen.
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Buddha
1. Buddha (Sanskrit) ist die Bezeichnung für jeden Erleuchteten innerhalb der Buddhistischen Weltreligion.
2. Buddha steht auch für die Person des historischen Prinzen Siddharta Gautama (Shakyamuni Buddha, ca. 560 bis 480 v. Chr.), der die Weltreligion des Buddhismus begründete.
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Buddhismus
Mit ca. 400 Millionen Anhängern ist der Buddhismus die viertgrößte Weltreligion (nach Christentum, Islam und Hinduismus).

In China fand der Buddhismus in den ersten Jahrhunderten nach der Zeitenwende zunächst nur zögerlich Verbreitung, hielt dann aber nach Anpassung an vorherrschende Geistesströmungen (Sinisierung als Chan-Buddhismus) breiten Einzug in die chinesische Kultur und Geschichte.

Legendär ist die Reise des indischen Mönches Bodhidharma im 6. Jahrhundert n. Chr. nach China, auf der er die meditativ geprägte Schule des Chan-Buddhismus gegründet und die ersten körperlichen Übungen
(→ Achtzehn Atemübungen des Buddha, kantonesisch: Sab Ba Lo Han Gung) entwickelt haben soll.

Übersicht: Grundlage der buddhistischen Lehre sind die Vier Edlen Wahrheiten:
  1. die Wahrheit vom Leiden (Dukha),
  2. die Wahrheit von der Entstehung (Samudaya) des Leidens durch das Begehren, den Lebensdurst (Gier, Hass, Verblendung),
  3. die Wahrheit von der Aufhebung (Niroda) des Leidens,
  4. die Wahrheit vom Weg, der zur Aufhebung des Leidens führt (Magga, der Achtfache Pfad).
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Bundhose
Bei der → EKO-Schulausrüstung gibt es in Bezug auf Hosen die Wahl zwischen den üblichen Bundhosen (mit elastischem Bund) und den traditionellen → Wickelhosen, die eingeschlagen und heruntergerollt werden. Sicheren Halt bekommen Wickelhosen mit einer → Schärpe.

Weiterführende Stichwörter: → EKO-Schulausrüstung, → Schutzausrüstung, → Wickelhose

vgl. Diskussion Bundhose oder Wickelhose? im EKO-Mitglieder-Forum.

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Bung Bo Kuen
"Bung Bo Kuen" (kantonesisch für "Zerstörender Schritt") ist die bekannteste Handform des → Mantis Kung Fu. Diese Handform kann als fortlaufende Sequenz auch als Partnerform (kantonesisch: "Ling Bung Bo") geübt werden.
Ein viel beachtetes EKO-Video zur Mantis-Handform Bung Bo Kuen mit Erklärungen zu Anwendungen und der Umsetzung als Partnerform gibt es hier.

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Bung Choi
(im Aufbau, demnächst mehr)

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Buttler, Markus, Sifu
Sifu Markus Buttler (Hung Man Maan) ist einer der Meister der → EKO.
Ein Portrait befindet sich auf der EKO-Homepage.
Hung Fut Kung Fu
Adlerklaue Kung Fu

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BWS
Abkürzung für → Brustwirbelsäule
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C

Cardio-vaskuläres Training
Kardio-Vaskuläres Training/Herz-Kreislauf-Training
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Chan-Buddhismus
Buddhismus (japanisch: Zen-Buddhismus)
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Chang Quan (pinyin)
Langfaust-Kung Fu

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Che Sao Kuen
Che Sao Kuen (kantonesisch für "Wirbelnde Hand Form") ist die Bezeichnung für eine Gruppe von → Anfängerformen aus dem Choy Mok Kung Fu. Das EKO-Programm für die → Choy Mok Kung Fu-Ausbildung beginnt mit den Formen "Siu Che Sao Kuen" (Kleine Wirbelnde Hand-Faustform) und "Dai Che Sao Kuen" (Große Wirbelnde Hand-Faustform).

weiterführende Stichwörter: → Choy Mok Kung Fu, → Choy Mok Kung Fu-Ausbildung, → Anfängerformen

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Cheung
Speer

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China
Offizielle Bezeichnung der chinesischen Nation ist seit dem 01.10.1949 "Volksrepublik China" (pinyin: Zhongguo Renmin Gongheguo, kurz: Zhongguo, übersetzt: Land der Mitte). Die Volksrepublik ist der viertgrößte Flächenstaat der Welt, mit 1,319 Mrd. Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Geschichte: 4.000 Jahre dokumentierte Geschichte mit zahlreichen Kaiserdynastien, Fremdherrschaften etc. sind eine kulturelle Leistung, die in der Geschichte der Menschheit einzigartig ist.

Sprache: Landessprache ist Hochchinessich (Mandarin, Peking-Dialekt, Putong Hua) sowie eine Vielzahl regionaler Dialekte (Kantonesisch, Hakka...).

Schrift: Seit der Schriftreform von 1958 gelten vereinfachte Kurzzeichen, seit 1957 gilt die alphabetische Umschrift Pinyin.

Philosophie: Konfuzianismus, Taoismus, Buddhismus und chinesischer Universismus (Kosmologie) haben ein überaus komplexes Gebilde entstehenlassen, dass für westliche Betrachter unter dem Begriff asiatische/chinesische Mentalität seit jeher gleichermaßen faszinierend wie unergründlich scheint.

Kunst/Kultur: Die zivilisatorischen Leistungen in allen Bereichen von Kunst, Kultur sind in der Geschichte der Menschheit beispiellos und prägen bis heute ein nationales Selbstbewusstsein, das in den letzen Jahren stetig weiter gewachsen ist.
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Chinese Martial Arts (CMA)
Unter dem Begriff "Chinese Martial Arts" versteht man im angloamerikanischen Sprachraum die Gesamtheit der Kampf- und Bewegungskünste, die ihren Ursprung in China haben. Kategorisierungen gibt es in nordchinesische und südchinesische Stile (Bei Quan, Nan Quan) sowie Innere und Äußere Stile (Nei Jia, Wai Jia). Sprachverwirrungen gibt es vor allem in Bezug auf die Begriffe → Kung Fu (Mandarin: Gong Fu), → Wu Shu, → Guo Shu und → Modern Wu Shu.
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Chinesische Boxer
Boxer
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Chinesischer Kalender
Offiziell gilt in der Volksrepublik China der Gregorianische Kalender, parallel gilt der Chinesische Kalender, der sich an Sonnenzyklus und Mondzyklus orientiert (Lunisolarkalender).

Zwölf Tierkreiszeichen: Der Legende nach lud Buddha alle Tiere zum Neujahrsfest ein, 12 Tiere folgten der Einladung.

Übersicht: Zwölf Tierkreiszeichen
1. Ratte (Shu)Inbegriff des modernen Menschen, nie ganz zufrieden, immer auf der Suche nach Vollkommenheit und setzt dabei viel Energie ein
2. Büffel (Niu)Arbeitstier mit geduldigem Einsatz von Energie
3. Tiger (Hu)Tier mit viel Energie, Vitalität, Kreativität, Neugier
4. Hase (Tu)Lebenskünstler mit Hang zur Emotionalität
5. Drache (Long)Besitzt außergewöhnliche Kraft und Fähigkeiten
6. Schlange (She)Symbol der Klugheit, nach außen still, im Inneren aber voller Lebingkeit und Aktivität
7. Pferd (Ma)Herdentier mit Optimismus und ausgeprägtem Selbstbewusstsein, bringt sich aktiv ein
8. Schaf (Yang)sensibel, geduldig, vorsichtig
9. Affe (Hou)schlau und schnell, erfindungsreich
10. Hahn (Ji)auf weiblicher Seite: großes Sebstvertrauen, Witz, Drang nach Höherem
auf männlicher Seite: vorsichtig, wachsam, stolz
11. Hund (Gou)Angenehme und ruhige Ausstrahlung, Harmoniebedürfnis
12. Schwein (Zhu)Symbol für Wohlstand und Wahrheit

Mit Beginn im Jahr 2637 v. Chr. gilt folgende Zuordnung der Jahre und Tierkreiszeichen:
Ratte199620082020
Büffel199720092021
Tiger199820102022
Hase199920112023
Drache200020122024
Schlange200120132025
Pferd200220142026
Schaf200320152027
Affe200420162028
Hahn200520172029
Hund200620182030
Schwein200720192031

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Chinesisches Neujahrsfest
Das chinesische Neujahrsfest (pinyin: Chunjie, Frühlingsfest) ist der mit Abstand bedeutendste chinesische Feiertag. Das Fest liegt im Gregorianischen Kalender zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar, es endet am 15. Tag mit dem Laternenfest.

Traditionell wird das Fest innerhalb der Familie begangen, zum Neujahrsfest setzt eine weltweite Wanderungsbewegung innerhalb der Volksrepublik China sowie eine gewaltige Reisebewegung der Auslandschinesen ein.

Schulen des Traditionellen Chinesischen Kung Fu beteiligen sich an den Feiern und Paraden mit Löwentänzen, Drachentänzen etc.

EKO-Forum: Chinesisches Neujahr 2010 - Jahr des Tigers
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Chinesisches Schattenboxen
Chinesisches Schattenboxen ist im deutschen Sprachraum im wesentlichen ein Synonym für →Taiji.
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CMA
"CMA" ist die angloamerikanische Abkürzung für →"Chinese Martial Arts".
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Choy Lay Fut Kung Fu
Choy Lay Fut (Madarin: Cai Li Fo) ist der Name eines populären Stils des → Traditionellen Chinesischen Kung Fu.
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Choy Mok Kung Fu
(im Aufbau, demnächst mehr)
Choy Mok Kung Fu ist ein südchinesischer, sehr seltener Traditioneller Kung Fu – Stil, den → Sifu Heek in Hong Kong erlernt. Veröffentlichungen über diesen Stil gibt es bisher nur im Buch „Complete Guide for Kung Fu Fighting Styles“ von Jane Hallander und durch ein Buch von Meister Lau Biu (Hong Kong), der auch der Lehrer von Meister Holger Heek ist.

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Complete Guide for Kung Fu Fighting Styles
"Complete Guide for Kung Fu Fighting Styles" ist eines der wenigen Bücher (erschienen in den USA), das einen Überblick über einige der Traditionellen Chinesischen Kung Fu-Stile in den USA und Hong Kong gibt. Der Autorin Jane Hallander gelang dieser seltene Einblick in verschiedene Bereich des Traditionellen Kung Fu, weil sie viele Jahre für das amerikanische Fachmagazin „Inside Kung Fu" schrieb und über ihren Meister, Doc Fai Wong (Choy Lay Fut), Kontakte zu Meistern in → Hong Kong aufnehmen konnte.
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Cool down
Abwärmen
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D

Dai-Si Hing
Dai Sihing ist die kantonesische Bezeichnung für den "Großen Älteren Bruder". In der EKO können Assistenten mit langer Erfahrung diesen Titel (→ EKO-Assistenten) erhalten.
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Dan Do
(im Aufbau, demnächst mehr)
auch Do (pinyin: Dao) Gegenbegriff: Sheung Do Einzelsäbel
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Dan Tao Guan
(im Aufbau, demnächst mehr)
Einköpfiger Langstock
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Dao
"Dao" ist ein Begriff aus dem Daoismus für die Natur, die übergeordnete, nicht erfassbare Ordnung allen Seins. Veranschaulicht werden die Prinzipien durch das bekannte → Yin-Yang-Symbol. Daoistische Prinzipien sind auch die Grundlage für die Zusammenhänge (insbesondere die Fünf Elemente-Lehre) in der → Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
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Daoismus
Daoismus heißt die Lehre, die von dem chinesischen Philosophen Laotse im 5. Jahrhundert v. Chr. begründet wurde und seither chinesische Kultur und Mentalität wesentlich geprägt hat. Wesentliche Elemente sind die Yin-Yang-Dichotomie und die Fünf Elemente-Lehre, die beide auch Grundlage für die Traditionelle Chinesische Medizin sind.
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Dao De Ging
Das Dao Di Ging ist das grundlegende Buch des → Daoismus (knapp 5000 Wörter), aufgeteilt in 81 Aphorismen.
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Dehntechniken/Dehnmethoden
Dehntechniken/Dehnmethoden sind ein Thema im Bereich des → Beweglichkeitstrainings; Beweglichkeit ist eine der motorischen Hauptbeanspruchungsformen (→ Motorik).
Kaum ein Thema ist in der Vergangenheit innerhalb der Sportwissenschaften und der Sportmedizin so kontrovers dikutiert worden wie dieses, vielfach wurden herrschende Meinungen revidiert; auch heute kann eine abschließende Bewertung über einzelne Bereiche des Dehntrainings/Beweglichkeitstrainings noch nicht erfolgen.

Bei aller Verschiedenheit der Kampfsportarten/Kampfküsnte kann für die meisten gesagt werden, dass ihr Anforderungsprofil verschiedene Dehnungsübungen für Muskeln unerlässlich macht (insbesondere für Stellungen, Fußtechniken). Sie sind also im Bereich des Kampfsports/der Kampfkünst regelmäßige Bestandteile einer jeden Trainingseinheit mit dem Ziel der Bewegungserweiterung von Gelenken. Außerdem sind sie eine Verletzungsprophylaxe und auch die erste Regenerationsmaßnahme nach der Trainingsbelastung.
Arten von Dehnmethoden: Statische Dehnmethoden sind gehaltene Dauerdehnungen.
Bei der aktiv-statischen Dehnmethode bringt der Übende selbst den Zielmuskel in eine gehaltene Dehnposition.
Für die passiv-statische Dehnmethode braucht es einen Helfer oder ein Hilfsmittel.
Die postisometrische Relaxation (PIR) verbindet eine submaximale Anspannung des Zielmuskels in der Dehnposition (ca. 15 Sekunden) mit einer darauf folgenden statischen Dauerdehnung.
Dynamische Dehnmethoden werden mit kontrollierten Dreh- oder Federbewegungen ausgeführt.

Relevanz von Dehnmethoden: Die verschiedenen Dehnmethoden haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die Auswahl der besten Methode ist von einigen Faktoren abhängig, z.B. von
  • den Anforderungen der Sportart,
  • dem Zeitpunkt innerhalb des Trainingsprozesses,
  • dem Zielmuskel (manche Muskeln neigen zur Verkürzung (Kontraktur), manche neigen zur Abschwächung (Atrophie))...

weiterführende Stichwörter: → Dysbalance, → Gesundheit, → Verletzungsprophylaxe

Buchempfehlungen:
  • Walker, Brad: "Anatomie des Stretchings"
  • Albrecht, Karin et al.: "Stretching, Das Expertenhandbuch"
  • Thienes, Gerd: "Beweglichkeitstraining"
  • Slomka/Regelin: "Stretching, aber richtig"

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Dehnübungen
Dehnübungen sind diejenigen Bewegungen (bei dynamischen → Dehnmethoden) oder Positionen (bei statischen → Dehnmethoden), mit denen einzelne → Muskeln, einzelne Muskelgruppen gedehnt werden sollen..

Weil die meisten Arten des Kampfsports/ der Kampfkünste den gesamten Körper beanspruchen und trainieren, sind alle wichtigen Muskelgruppen für das Dehnprogramm für Kampfsportler/Kampfkünstler relevant. Übersicht über für Dehnübungen relevante Körperpartien:
Kopf, Schulter, NackenMuskeln des Schultergürtels und des Nackens sind bei fast allen Armbewegungen beteiligt. Unabhängig von sportartspezifischen Belsastungen erfordert die in der Berufswelt weiter zunehmende Schreibtisch-Arbeit ohnehin oft Dehnprogramme für diese Körperpartie.
ArmeDehnprogramme für Armmuskeln sichern endgradige Beweglichkeit von Schulter-, Ellbogen- und Handgelenken in alle Bewegungsrichtungen.
BeineWeil in vielen Arten des Kampfsports/der Kampfkünste Fußtechniken zum Technikrepertoire gehören, bilden Dehnübungen aller beteiligten Muskeln oft einen Schwerpunkt des Beweglichkeitstrainings.
RumpfAuch ohne sportartspezifische Belastungen sind Instabilitäten, Dysbalancen, Überlastungen etc. bei vielen Menschen Auslöser für Beschwerden an der Wirbelsäule. Im Bereich der Kampfpsortarten/der Kampfkünste kann ausgewogenes Training von Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Körperwahrnehmung Beschwerden verhindern oder vorhandene Beschwerden reduzieren.

weiterführende Stichwörter sind: → Dysbalance (muskuläre) → Muskel, → Muskelverletzungen, → Muskelgruppen, → Verletzungsprophylaxe, → Rückenschule, → Schmerz, → Rückenschmerz

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Distanz
Der Begriff "Distanz" bezeichnet in der Kampftheorie die Entfernung der Gegner zueinander. Überdistanz ist diejenige Entfernung, in der die Gegner ihre Techniken ohne weitere Bewegung noch nicht ins Ziel bringen können.

Angepasst an die Distanz wählen die Kämpfer (entprechend ihrer individuellen Reichweite) Techniken für die jeweilige Distanz aus, Handtechniken, Fußtechniken, Wurftechniken etc.
Beinarbeit und übrige Bewegungen bestimmen die Distanz, in der sich die Kämpfer bewegen.

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Distanz-Gefühl
(im Aufbau, demnächst mehr)
Gefühl für richtige Distanz Auge-Hand-Koordination

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Doppelhammer
(im Aufbau, demnächst mehr)

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Doppelkopf-Langstock
Synonym für den nordchinesischen Langstock (kantonesisch: Sheung Tao Guan)
Schlagfrequenz höher aber weniger Reichweite in südchinesischen Stilen oft als Einstieg
Bsp: Hou Yin Guan im Hung Gar
Gegenbegriff: südchinesischer Langstock

weiterführende Stichwörter: → Langstock-Kampf, → Langstock-Grundtechniken

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Doppelstock
Der Doppelstock (kantonesisch. Sheung Guan, pinyin: Shuang Gun) ist eine der → Grundwaffen innerhalb der → EKO-Ausbildungsordnung.

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Doppelstock-Ausbildung
verschiedene Kreisübungen
Schlagtechniken
Partner-Sequenz
Partner-Form
erst mit einem Stock, da es meist die erste Doppelwaffe ist.

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Doppelstock-Grundtechniken
unspezifisch: Doppelwaffen-grundprogramm
spezifisch: Doppelstock

siehe EKO-Forum:Doppelwaffen-Trainings-Programm

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Doppelstockkampf
Doppelstockkampf ist einer der ersten →Waffenkämpfe innerhalb der verschiedenen → EKO-Ausbildungen.
EKO-Video: Weapons of Kung Fu

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Doppelwaffe
(im Aufbau, demnächst mehr)
heterogen, homogen

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Doppelwaffen-Grundprogramm
(im Aufbau, demnächst mehr)
Achtertechnik

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Drachentanz
Drachentanz (pinyin: Wu Long), → Löwentanz und Einhorntanz sind feste Bestandteile bei chinesischen Festen; viele Schulen des → Traditionellen Chinesischen Kung Fu pflegen diese Künste.
siehe EKO-Forum: Drachen-Tanz: Anschauungsbeispiele

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Drehtechnik
Technik im Waffenprogramm
z.B. Langstock, Säbel, Doppelstock

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Drei Schätze
(im Aufbau, demnächst mehr)
Sam Sing aus dem Hung Gar Kung Fu
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Druckpunkt-Techniken
Qin Na-Techniken
siehe EKO-Video: Kung Fu Fighting: Eagle Claw Qin Na/Chin Na Partner-Set (Joint Locks)
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Dschuang Dse
(im Aufbau, demnächst mehr)
Daoist, Schmetterlingstraum
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Dynastie
(im Aufbau, demnächst mehr)
Qing, Ming
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Dysbalance
(im Aufbau, demnächst mehr)
Muskuläre Dysbalancen können ihre Ursachen in unterschiedlichen Unterschiede in manche Muskeln neigen zur Verkürzung (Kontraktur), manche neigen zur Abschwächung (Atrophie)

EKO-Trainingsbuch: Eine Übersicht über Muskeln mit Atrophieneigung und Kontrakturneigung befindet sich im EKO-Trainingsbuch.

EKO-Video: Martial Arts: Balanced Power for Martial Artists
weiterführende Stichworte: → Balanciertes Krafttraining, → Sportverletzungen, → Sportmedizin, → Verletzungsprophylaxe
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