Myofasziales Self Release des M. Iliopsoas

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Myofasziales Self Release des M. Iliopsoas

Beitragvon Sifu » 07.10.2018 11:52

aufgrund einer aktuellen Nachfrage vom gestrigen Intensiv Seminar:
Symptomatik: Schmerzen in der Leiste (bei aktiver Beugung) und in der LWS
(deswegen Einordnung im Bereich der Rückenschule)



ich stelle hier nciht die ganzen Zusammenhänge dar, aber eine mögliche Ursache ist eine
Verklebung des M. iliopoas (an den Ursprüngen)
insbesondere, wenn man viele Stunden am Tag sitzt

Video von Tamay Jentjens (dessen Videos ich sehr schätze),
Self Release, myofasziales Release




Meine Anmerkungen:
Ich empfehle die Technik mit den Fingerkuppen
(wirkt auch bei vielen Patienten),
und ich emfpehle eine leicht abgewandelte Bewegung des Beines

Übrigens: weil ich um viele mögliche Probleme im Zusammenhang mit dem M. iliopsoas weiß,
tun wir im Training sehr regelmäßig viel Gutes für den M. iliopsoas
durch unser standardisiertes Dehnungsprogramm

demnäcsht muss ich mal wieder eine Anleitung für die richtigen Übungen bei Ausfallschritte geben
(ich sehe immer wieder ungenutztes Potenzial; gerade bei diesem Muskel ist das sehr relevant)



erinnert mich ruhig!
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Re: Release des M. Iliopsoas

Beitragvon Surya » 12.10.2018 21:49

Bei Verwendung des gezeigten Massage-Stabs bin ich etwas zurückhaltend. Aber mit den Fingerkuppen klappt die Technik doch erstaunlich gut, vor allem bei Gleichzeitiger (erleichterten) Hüftbeugung. War vorher eher skeptisch aber der Psoas springt den eigenen Finger regelrecht entgegen.

Vorsichtig sollte man sicherlich bei Voroperationen, Entzündungen im Bauchraum oder Ähnlichem sein... Anwendung auf eigene Gefahr!
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Re: Myofasziales Self Release des M. Iliopsoas

Beitragvon Sifu » 13.10.2018 10:37

@ surya

es freut mich, dass Du auch zur Technik mit den Fingerkuppen rätst! :) :)

Die Möglichkeit, alles selbst zu spüren (und damit auch passend zu dosieren),
würde ich mir nciht so ohne weiteres nehmen wollen

jawohl: Anwendung auf eigene Gefahr
(meine Erfahrung zeigt, dass Patienten recht vorsichtig sind, wenn es darum geht,
sich im Bauchraum herumzupuhlen :mad: :mad: :mad: )


Während meiner Fortbildungswoche (letzte Woche) bin ich zwischen den ganzen Trainings auf einen ähnlichen Fall gestoßen
Dabei kam dann eine erfahrene Orthopädin dazu, und wir haben dann über die Zusammenhänge diskutiert
(und über die verschiedenen Bestandteile der Therapie)

unsere gemeinsame Meinung:
Wenn die Verklebung sich zu lösen beginnt, muss man sich auf jeden Fall fragen,
wieso es zu einer (arthromuskulären) Dysbalance gekommen ist


und zu dieser Frage gibt es genug empirische Daten, die belegen, dass ein mittel- und langfristiges
Dehnen des verkürzten Agonisten deutlich weniger efefktiv ist als die Kräftigung des
atrophierten Antagonisten
Also: gluteales (und ischiocrurales) Training (sehr gut am Sling Trainer!!!)
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